Rosenheim macht`s auf die „harte Tour“
Pre-Playoffs gegen Lausitzer Füchse anstatt Atempause bis zum Viertelfinale / Steer: „Müssen das so hinnehmen“
Eishockey kann brutal sein. Am 20. März standen die Starbulls Rosenheim (Foto: Ludwig Schirmer) nach dem 3:0 gegen den EV Landshut auf dem fünften Tabellenplatz. Die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale schien angesichts eines Vorsprungs von fünf Punkten bei drei noch ausstehenden Spielen nur noch Formsache. Neun Tage und drei Niederlagen später finden sich die Starbulls Rosenheim, im vergangenen Jahr noch Zweiter der Hauptrunde, in den Pre-Playoffs gegen die Lausitzer Füchse wieder. „Wir müssen das so hinnehmen wie es ist und müssen schauen, dass wir uns auf den Freitag gut vorbereiten“, sagte Trainer Franz Steer.
Am Sonntag gab es gegen Aufsteiger Kassel Huskies ein 4:6. Aber nicht die vierte Niederlage im vierten Spiel gegen die Nordhessen war für den Einbruch verantwortlich. „Wir haben das nicht heute vergeigt, wir haben das in Garmisch vergeigt und in Bremerhaven. Wenn wir da annähernd so gespielt hätten wie heute, hätten wir da wahrscheinlich gewonnen“, sagte Steer. Während es im Derby beim SC Riessersee noch knapp 2:3 ausging, fiel die Niederlage bei DEL2-Meister Fischtown Pinguins mit 2:8 sehr deutlich aus.
Eigentlich hatten sich die Rosenheimer trotz der großen personellen Probleme mit vielen Verletzungen, die sich über die gesamte Hauptrunde erstreckten, gut durchgeschlagen. Aber es reichte eben nicht bis zum Schluss. Gegen Kassel attestierte Franz Steer, der seit zwei Spielen wieder auf den zuvor lange verletzten Verteidiger Max Renner (Kreuzbandriss) zurückgreifen kann, seiner Mannschaft Courage. „Über 60 Minuten haben wir versucht das Spiel zu gewinnen, haben aber auch immer zum falschen Zeitpunkt die Tore bekommen“, sagte er.
Den Rosenheimer Einbruch auf der Zielgeraden nutzte der bayrische Rivale Landshut, im vergangenen Jahr Playoff-Halbfinalist. Die Mannschaft des neuen Trainers Toni Krinner gewann ihrerseits die letzten drei Spiele, am Sonntag das gegen Weißwasser mit 3:0, und steht damit direkt im Viertelfinale gegen Kassel. „Respekt an meine Mannschaft mit welcher Leidenschaft sie gearbeitet hat, damit wir unsere Ziele erreichen“, sagte Krinner. „Jetzt freuen wir uns auf eine heiße und intensive Serie gegen die Kassel Huskies auf die wir sicher gut vorbereitet sein werden“
Spielplan Pre-Playoffs:
Freitag, 6. März 2015:
20.00 Uhr: SC Riessersee (7.) – Dresdner Eislöwen (10.)
19.30 Uhr: Starbulls Rosenheim (8.) – Lausitzer Füchse (9.)
Sonntag, 8. März 2015:
17.00 Uhr: Dresdner Eislöwen – SC Riessersee
17.00 Uhr: Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim
Dienstag, 10. März 2015:
20.00 Uhr: SC Riessersee – Dresdner Eislöwen*
19.30 Uhr: Starbulls Rosenheim – Lausitzer Füchse*
Spielplan Playoffs, Viertelfinale:
Freitag, 13. März:
Bietigheim Steelers – PPO
Fischtown Pinguins – PPO
19.30 Uhr: Kassel Huskies – EV Landshut
19.30 Uhr: Löwen Frankfurt – Ravensburg Towerstars
Sonntag, 15. März 2015:
PPO – Bietigheim Steelers
PPO – Fischtown Pinguins
17.00 Uhr: EV Landshut – Kassel Huskies
18.30 Uhr: Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt
Dienstag, 17. März 2015:
Bietigheim Steelers – PPO
Fischtown Pinguins – PPO
19.30 Uhr: Kassel Huskies – EV Landshut
19.30 Uhr: Löwen Frankfurt – Ravensburg Towerstars
Freitag, 20. März 2015:
PPO – Bietigheim Steelers
PPO – Fischtown Pinguins
19.30 Uhr: EV Landshut – Kassel Huskies
20.00 Uhr: Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt
Sonntag, 22. März 2015:
Bietigheim Steelers – PPO*
Fischtown Pinguins – PPO*
17.00 Uhr: Kassel Huskies – EV Landshut*
17.30 Uhr: Löwen Frankfurt – Ravensburg Towerstars*
Mittwoch, 25. März 2015:
PPO – Bietigheim Steelers*
PPO – Fischtown Pinguins*
19.30 Uhr: EV Landshut – Kassel Huskies*
20.00 Uhr: Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt*
Freitag, 27. März 2015:
Bietigheim Steelers – PPO*
Fischtown Pinguins – PPO*
19.30 Uhr: Kassel Huskies – EV Landshut*
19.30 Uhr: Löwen Frankfurt – Ravensburg Towerstars*
* falls erforderlich